Für uns in den Bundestag

Für uns in den Bundestag

GRÜNE Ennepe-Ruhr gehen mit aussichtsreichen Kandi-dat*innen Dahmen und Gießwein in den Bundestagswahlkampf

Die Grünen Ennepe-Ruhr blicken zufrieden auf die Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl am vergangenen Wochenende. Sowohl Ina Gießwein (WK 139) als auch Janosch Dahmen (WK 138) wurden auf aussichtsreiche Plätze der Liste gewählt.
„Ein erfolgreiches Wochenende für unsere Kandidatinnen und für den ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis“, wertet Kreisverbandssprecherin Karen Haltaufderheide erfreut die Ergebnis-se. Janosch Dahmen, der im Südkreis und Hagen kandidiert, wurde auf Platz 24 der Lan-desliste gewählt. Ina Gießwein, die sich um die Direktwahl im Nordkreis bewirbt, tritt auf Platz 33 der Landesliste an.
Erfreut zeigt sich auch Nils Kriegeskorte als zweiter Teil der GRÜNEN Doppelspitze im Ennepe-Ruhr-Kreis. „Wenn sich die derzeitigen Umfragewerte für die GRÜNEN als Wahl-ergebnisse bestätigen würden, kämen sowohl Ina als auch Janosch in den Bundestag. Deshalb werden wir uns mit aller Kraft für ein gutes Wahlergebnis in beiden Wahlkreisen einsetzen. Und wir haben dabei durchaus auch die Direktmandate im Auge.“
Aus Sicherheitsgründen hielten die GRÜNEN in NRW den Landesparteitag digital ab. Le-diglich die Kandidat
innen und das Präsidium fanden sich in Düsseldorf ein. „Technisch war alles super vorbereitet, so dass die Wahlen online gut funktioniert haben. Die Dele-gierten haben, wie auch in Präsenz, rege von ihrem Recht Gebrauch gemacht, die Kandi-datinnen zu befragen. Jetzt fehlt nur noch die Bestätigung per Briefwahl“, erklärt Karen Haltaufderheide. „Und der Spaß kam auch nicht zu kurz, ergänzt sie schmunzelnd. „in der Chatgruppe unserer EN-Delegierten ging es nach dem guten Abschneiden unserer Kan-didatinnen hoch her.“

Weihnachtsgruss

Weihnachtsgruss

Ein anderes, außergewöhnliches und herausforderndes Jahr geht zu Ende.
Und es bleibt anders – selbst in der Zeit der liebgewordenen Traditionen wie Advent, Weihnachten und dem Jahreswechsel müssen wir Neues ausprobieren.
 
Dafür wünschen wir Dir viel Mut und Kraft, trotz allem
fröhliche Weihnachtstage und einen guten Start ins Jahr 2021.
 
Bleib gesund 💚
Glückwunsch Verena Schäffer

Glückwunsch Verena Schäffer

Die Grüne Landtagsfraktion hat am Montag (26.10.2020) turnusgemäß einen neuen Fraktionsvorstand gewählt. Verena Schäffer, Landtagsabgeordnete aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, wurde gemeinsam mit Josefine Paul aus Münster zur Fraktionsvorsitzenden gewählt.

„Wir freuen uns riesig, dass unsere Landtagsabgeordnete aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis zur Fraktionsvorsitzenden gewählt worden ist“, kommentiert die Kreisverbandssprecherin Karen Haltaufderheide. „Verena Schäffer hat nicht nur in ihrem Wahlkreis und als Abgeordnete, sondern auch als Parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion hervorragende Arbeit geleistet. Ihre Expertise im Bereich der Innenpolitik, ihr Einsatz für Polizei und Feuerwehr sowie der unbedingte Aufklärungswille zu Fällen des Kindesmissbrauchs und ihr Einsatz gegen Rechtsextremismus sind landesweit anerkannt.“

Kreisverbandssprecher Nils Kriegeskorte ergänzt: „Mit der Wahl von Verena Schäffer und Josefine Paul sehen wir die Landtagsfraktion für die kommenden anderthalb Jahre bis zur Landtagswahl bestens aufgestellt. Mit ihnen an der Spitze wird die Fraktion auch weiterhin überzeugende und progressive Ideen und Lösungsvorschläge präsentieren.“

Verena Schäffer erklärt zu ihrer Wahl: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Fraktion und auf diese neue Aufgabe. Wir GRÜNE wollen weiterhin der unambitionierten und rückwärtsgewandten Politik von Schwarz-Gelb entgegentreten, mit dem Ziel in der nächsten Legislaturperiode ab 2022 Regierungsverantwortung zu übernehmen. Für die Krisen und Herausforderungen unserer Zeit braucht es nachhaltige Lösungen anstatt einer reaktiven Politik.“

Schulöffnung ohne Standards verantwortungslos

Schulöffnung ohne Standards verantwortungslos

Zu der Ankündigung der schwarz-gelben Landesregierung, die Schulen ab kommendem Montag zu öffnen, erklärt Verena Schäffer, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis: „Armin Laschet hat mit seinen frühzeitigen Forderungen nach Lockerungen der Corona-bedingten Beschränkungen bereits viel Vertrauen verspielt und die Menschen im Land verunsichert. Seine Schulministerin Yvonne Gebauer und sein Familienminister und Vize Joachim Stamp haben dieses Wettrennen noch mitbefeuert. Dass der Ministerpräsident und seine Bildungsministerin, ohne die notwendigen Voraussetzungen geschaffen zu haben, die Öffnung der Schulen nur vier Tage später schon einmal verkünden, führt zu weiterer Verunsicherung. Die Schulen ohne einheitliche Vorbereitung sowie Gewährleistung eines umfassenden Infektionsschutzes bereits in der nächsten Woche zu öffnen, ist verantwortungslos gegenüber den Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften und den Schulträgern.“

Karen Haltaufderheide, Sprecherin des Kreisverbands Ennepe-Ruhr und stellvertretende Fraktionssprecherin im Kreistag, ergänzt: „Den Schulen nur knapp eine Woche Vorlauf zu geben, um die Wiederaufnahme des Schulbetriebs zu organisieren, stellt den Kreis, aber auch jede einzelne Kommune im Kreis als Schulträger nicht nur vor enorme Herausforderungen, sondern ist fahrlässig. Wichtige Fragen sind noch immer offen, einheitliche Standards Fehlanzeige. Obwohl Lehrerinnen und Lehrer ab Montag, Schülerinnen und Schüler ab Donnerstag wieder in die Schulen kommen sollen, ist nicht verbindlich geklärt, ob an allen Schulen Vorgaben zu Abstandsregelungen eingehalten werden können, wie viele Lehrkräfte aufgrund von Risiken freigestellt werden müssen, welche Hygienemaßnahmen für die Schulen und den Schülerverkehr vorgegeben werden bzw. ob sie auch flächendeckend umgesetzt werden können. Wir werden im Kreis diesbezüglich eine Anfrage an die Verwaltung stellen, in der wir darum bitten darzulegen, wie das Konzept ganz konkret aussehen soll. Es zeigt sich anscheinend: Einmal mehr lässt die schwarz-gelbe Landesregierung die Kommunen in der Corona-Krise alleine.“

Verena Schäffer erklärt abschließend: „Dass die Landesregierung die Abwägung der gesundheitlichen Risiken auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler abwälzt, ist verantwortungslos und inakzeptabel. Es ist unzumutbar, dass die Schülerinnen und Schüler sich jetzt zwischen Gesundheitsschutz für ihre Familie und Prüfungsvorbereitung in der Schule entscheiden müssen. Wir Grüne fordern daher, einen gleichwertigen Abschluss auf der Grundlage der Vorleistungen zu vergeben. Eine freiwillige Chancenprüfung, um sich zu verbessern, sollte zusätzlich angeboten werden. Der frühe Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und der damit verbundene Zeitdruck darf nicht zu einer leichtfertigen Inkaufnahme von Gesundheitsrisiken für die Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte führen.“

Die Grüne Landtagsfraktion wird in der nächsten Landtagssitzung eine entsprechende Aussetzung der Abschlussprüfungen beantragen und die dafür notwendigen gesetzlichen Änderungen zur Beschlussfassung vorlegen.

GRÜNE entsetzt über den Uranmülltransport durch die Region

GRÜNE entsetzt über den Uranmülltransport durch die Region

Unverantwortlich finden die GRÜNEN Ennepe-Ruhr, in Corona-Zeiten die Bevölkerung zusätzlich durch Atommülltransporte zu gefährden.

Dazu erklärt Kreisverbandssprecherin Karen Haltaufderheide:

„Mitten in der Coronakrise führte die Urananreicherungsfirma Urenco am gestrigen Tag Transporte mit Uranmüll zu einem niederländischen Seehafen durch. Die Route führte durch den Ennepe-Ruhr-Kreis, durch die Städte Schwelm und Ennepetal. Was schon in normalen Zeiten kritisch zu bewerten ist stellt in Zeiten von Corona ein untragbares Risiko dar. Seit Wochen arbeiten alle an der Belastungsgrenze, die sich um die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung kümmern. Im Falle eines Unfalls wären die durch Corona sowieso schon über Gebühr belasteten Krankenhäuser mit weiteren Verletzten konfrontiert worden. Dieses Risiko nicht verhindert zu haben ist unverantwortungslos. Zudem stellte der Schutz der Transporte für die Polizei in diesem Tagen eine unnötige Zusatzbelastung dar.

Aktuell sind aus nachvollziehbaren Gründe Demonstrations- und Versammlungsrechte massiv eingeschränkt, Urenco nutzt das schamlos aus und die Landesregierung spielt mit“

Zur aktuellen Lage

Zur aktuellen Lage

Wir sind als gesellschaftliche Organisation in der Verantwortung die Ausbreitung von Corona zu verhindern oder zumindest soweit möglich zu verzögern. Der Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Ennepe-Ruhr hat deshalb die  Entscheidungen getroffen, bis zum Ende der Osterferien alle Veranstaltungen abzusagen.

Die Büroarbeit findet derzeit im Homeoffice statt,  die Geschäftsstelle bleibt daher für Publikumsverkehr vorerst bis zum 19. April geschlossen. Per Mail und Telefon sind wir wie gewohnt erreichbar.

Wir bitten alle umsichtig zu bleiben und wenn die Möglichkeit besteht mit eurer Nachbarschaft solidarisch zu zeigen.