Gesundheit stärken – Ausgrenzung vermeiden!

Gesundheit stärken – Ausgrenzung vermeiden!

Die Hannover Erklärung 2026 betont, dass Städte und Gemeinden durch gute Lebensbedingungen die Gesundheit aller fördern müssen. Besonders in Zeiten von Klimawandel, sozialer Ungleichheit und Krisen. Dabei sollen Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und Demokratie eng verzahnt werden, um den Zusammenhalt zu stärken und alle Menschen einzubeziehen.

Unser Antrag vom 2. Juni 2026 in der Sitzung des Ausschusses für Arbeitsmarkt, Soziales, Gesundheit, Demografie und Inklusion will genau das:
Kinder von Eltern mit Sucht- oder psychischen Problemen sollen besser unterstützt werden. Kinder aus Familien, die es schwer haben, brauchen die nötige Unterstützung, denn hier leidet die Gesundheit am stärksten. Dafür brauchen wir eine bessere Zusammenarbeit statt Ausgrenzung.

„Unser Antrag“, so Karen Haltaufderheide-Uebelgünn, „fordert konkrete Schritte: Jugendämter, Gesundheitsdienste und Suchtberatungen sollen enger zusammenarbeiten. Außerdem sollen Kampagnen wie die COA-Aktionswoche zeigen: Betroffene Familien sind nicht allein. So können wir früh helfen und Probleme verhindern“, betont die stellvertretende Fraktionssprecherin und stellvertretende Ausschussvorsitzende des Ausschusses.

GRÜNE NRW bestätigen Landesspitze

GRÜNE NRW bestätigen Landesspitze

Yazgülü Zeybek und Tim Achtermeyer bleiben Landesvorsitzende

Die Grünen in Nordrhein-Westfalen haben heute auf ihrem Parteitag in Troisdorf einen Landesvorstand gewählt. Die Co-Landesvorsitzende Yazgülü Zeybek wurde mit 85,1 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Ihr Co-Vorsitzender Tim Achtermeyer bekam 91,2 Prozent der Stimmen. Yazgülü Zeybek und Tim Achtermeyer führen die Partei seit Juni 2022.

Yazgülü Zeybek - Co-Landesvorsitzende GRÜNE NRW

Yazgülü Zeybek – Co-Landesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW

Yazgülü Zeybek erklärt: „Ich freue mich sehr darauf, die Grünen NRW als Landesvorsitzende weiter mitzugestalten – für eine Partei, die zuhört und die den Alltag der Menschen und Unternehmen einfacher macht. Im April 2027 wählen die Menschen einen neuen Landtag.
Wir wollen, dass Nordrhein-Westfalen in Deutschland und Europa weiter vorangeht – mit Optimismus, Tatkraft und dem Mut, das Land zu modernisieren und noch gerechter zu machen. Das geht nur mit starken Grünen in der Landesregierung. Und dafür werden wir in den nächsten zehn Monaten werben.“

 

Tim Achtermeyer - Co-Landesvorsitzender GRÜNE NRW

Tim Achtermeyer – Co-Landesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW

Tim Achtermeyer erklärt: „Ich habe Lust auf Politik, ich habe Lust auf Nordrhein-Westfalen und ich habe Lust auf Veränderung in diesem Land. Es gibt immer Gründe zu hadern, aber es gibt immer genauso viele Gründe, Hoffnung zu haben und es besser machen zu wollen. Und während andere sich in die Apokalypse reden oder sich in den Zynismus flüchten, braucht es eine politische Kraft, die in diesen Zeiten Hoffnung macht. Eine Kraft, die das gute Morgen anpackt und mit Professionalität und Konsequenz daran arbeitet. Und diese politische Kraft, das sind wir Grüne. Daran will ich als Landesvorsitzender weiterarbeiten.“

Raoul Roßbach wurde als politischer Geschäftsführer und Anja von Marenholtz als Landesschatzmeisterin bestätigt. Beide sind seit dem Jahr 2018 im Amt. Die rund 280 Delegierten wählten außerdem Laura Steeger, Alexandra Schoo, Firat Yakşan und Nik Riesmeier als Beisitzer*innen des Landesvorstandes.

[Fotos: Christian van’t Hoen]

GRÜNE wählen Kandidierende für die Landtagswahl 2027 in Hagen und dem südlichen EN-Kreis

GRÜNE wählen Kandidierende für die Landtagswahl 2027 in Hagen und dem südlichen EN-Kreis

Mit klarer Haltung und frischem Wind:

GRÜNE wählen Kandidierende für die Landtagswahl 2027 in Hagen und dem südlichen EN-Kreis

In 45 Wochen wählt Nordrhein-Westfalen einen neuen Landtag. Die Hagener GRÜNEN haben jetzt in einer gemeinsamen Versammlung mit den Ortverbänden aus Breckerfeld, Ennepetal und Gevelsberg ihre beiden Kandidierenden für die zwei Hagener Landtagswahlkreise gewählt.

Im Wahlkreis 103 (Hagen I), der den Großteil Hagens umfasst, wird im April 2027 erneut Alexandra Gerull für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wählbar sein. Die 54-jährige Hohenlimburgerin war bereits bei der Landtagswahl 2022 für ihre Partei angetreten und konnte damals mit 12,6 Prozent das historisch beste Erststimmenergebnis der GRÜNEN im ersten Hagener Landtagswahlkreis einholen.

Alexandra Gerull - Kandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Landtagswahl 2027, Wahlkreis 103 (Hagen I)

Alexandra Gerull, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Wahlkreis 103 (Hagen I)

Alexandra Gerull ist studierte Theater- und Filmwissenschaftlerin und arbeitet seit vielen Jahren als Dozentin für Deutsch als Zweitsprache in Hagen und den umliegenden Städten. Geprägt durch ihre beruflichen Erfahrungen und das Erleben der tagtäglichen Realität als Mutter eines Teenagers in einer so verarmten Stadt wie Hagen sind soziale Gerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit zwei herausragende Themen in der politischen Arbeit von Alexandra Gerull: „Was wäre, wenn niemand in dieser Stadt zwischen Heizung und Essen wählen müsste? Wenn Mobilität nicht davon abhinge, ob man sich ein Auto leisten kann?“

Dass gerade diese drängenden Themen nicht losgelöst von den wachsenden Bedrohungen durch einen erstarkenden Rechtsextremismus und die fortschreitende Klimakatastrophe betrachtet werden können, ist dabei für Gerull selbstverständlich. „Die Bundesregierung schafft gerade die Pflicht ab, beim Heizungstausch auf erneuerbare Energien umzusteigen. Hausbesitzende dürfen wieder neue Gas- und Ölheizungen einbauen. Und wer zahlt die Rechnung? Die Mieter*innen“, stellt sie so auch in ihrer Bewerbungsrede fest. Und weiter: „Ich habe die Geschichten meiner Großeltern über Krieg und Flucht nicht vergessen. Wie auch. Ich höre sie von meinen Kursteilnehmenden viel zu oft wieder. Die, die heute der AfD hinterherlaufen, die haben nie zugehört.“

Alexandra Gerull engagiert sich seit über fünf Jahren als Sprecherin im Kreisvorstand ihrer Partei und ist seit der letzten Kommunalwahl auch Mitglied der Bezirksvertretung Hohenlimburg. Im Landtag möchte sie sich dafür stark machen, dass alle Menschen in unserem Land, in unserer Stadt, eine Zukunft haben: „Damit es reicht. Für alle. Auch morgen.“

Im Wahlkreis 104 (Hagen II/Ennepe-Ruhr-Kreis III) schicken die Grünen aus Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und den Hagener Stadtteilen Haspe, Wehringhausen, Kuhlerkamp, Eilper Feld, Dahl und dem Volmetal einen politischen „Newcomer“ ins Rennen um das Landtagsmandat:
Jan Dominik ist 31 Jahre jung und engagiert sich seit diesem Jahr als Beisitzer im Kreisvorstand der Hagener GRÜNEN.

Wahl

Jan Dominik - Kandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Landtagswahl 2027, Wahlkreis 104 (Hagen II/Ennepe-Ruhr-Kreis III)

Jan Dominik, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Wahlkreis 104 (Hagen II/Ennepe-Ruhr-Kreis III)

„Ich kandidiere, weil ich an das Potenzial dieser Region glaube und weil ich möchte, dass wir wieder mehr darüber sprechen, was uns verbindet, statt darüber, was uns trennt“, blickt der Wahl-Wehringhauser optimistisch in die Zukunft.
Im Rahmen seines Studiums der Kulturwissenschaften und erster beruflicher Stationen hat der in Witten aufgewachsene Jan Dominik bereits in so verschiedenen Städten wie Paderborn und Lüneburg, aber auch Bremen und Berlin gelebt und gearbeitet.

Durch diese Erfahrungen bringt er das beste Rüstzeug für einen so unterschiedlichen Wahlkreis und seine großen Herausforderungen mit: „Unser Wahlkreis vereint urbane Quartiere wie Wehringhausen und Haspe mit den teils ländlichen Strukturen im Volmetal und dem südlichen Ennepetal-Ruhr-Kreis. Die Interessen sind nicht immer dieselben. Die Lebensrealitäten unterscheiden sich. Und gleichzeitig sind wir alle Teil einer Region, die vom Strukturwandel geprägt wurde und vielerorts noch immer nach einer gemeinsamen Zukunftserzählung sucht.“

Im Landtag will Jan Dominik, der als Angestellter der Stadt Hagen auch das Wirken und Denken von Verwaltung gut kennt, die verschiedenen Interessen in seinem Wahlkreises vereinen und sich für gemeinsame Zukunftsperspektiven im Strukturwandel und eine funktionierende öffentliche Infrastruktur stark machen.
Davon, dass gerade die GRÜNEN dies in einer gleichsam industriell als auch landwirtschaftlich geprägten Region ermöglich können, ist er überzeugt: „Wir sind die stärkste progressive Partei in Deutschland. Wir sind die Partei, die Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Vielfalt und Demokratie zusammen denkt. Wir sind die Partei, die nicht auf einfache Antworten setzt, sondern auf faktenbasierte Politik und langfristige Lösungen.“

Beide Kandidierenden wurden von den Parteimitgliedern ihrer jeweiligen Wahlkreise mit großer Mehrheit gewählt und freuen sich auf einen engagierten Wahlkampf. Dass es ihnen dabei um mehr als nur Symbolpolitik geht, machen beide sehr deutlich. Alexandra Gerull lässt keine Missverständnisse aufkommen, was sie von der aktuellen politischen Gesamtsituation hält: „Ich habe es satt, leise zu sein. Ich bin 54. Und ich bin so wütend wie nie.“ Und auch Jan Dominik schließt sich der kämpferischen Stimmung an: „Es geht darum, Menschen eine Perspektive zu geben. Es geht darum, Zuversicht zu schaffen. Dafür müssen wir lauter werden!“


Titelbild, von links: Tobias Rödel (Kreisvorstand Hagen), Lukas Schauder (Kreisvorstand Ennepe-Ruhr), Jan Dominik (Kandidat WK 104), Alexandra Gerull (Kandidatin WK 103) und Karen Haltaufderheide-Uebelgünn (Kreisvorstand Ennepe-Ruhr)

Kritik am Ausbau des Autobahnkreuzes Wuppertal-Nord

Kritik am Ausbau des Autobahnkreuzes Wuppertal-Nord

Mehr Straßen sind keine Lösung für die Zukunft

Der geplante Ausbau des Autobahnkreuzes Wuppertal-Nord sorgt in der Region für große Besorgnis – besonders in den direkt betroffenen Anliegerkommunen Schwelm und Sprockhövel. Statt auf klimafreundliche und nachhaltige Mobilitätskonzepte zu setzen, wird hier erneut auf den Ausbau von Straßenkapazitäten gesetzt. Das ist aus unserer Sicht der falsche Weg.

„Viele Anwohner*innen fürchten mehr Lärm, massive Eingriffe in die Natur und jahrelange Baustellen direkt vor der Haustür“, erklärt Stefanie Gutscher, Vorsitzende des Kreisverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ennepe-Ruhr-Kreis und Sprockhövelerin.
„Natürlich müssen marode Brücken saniert werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Doch es ist nicht hinnehmbar, wenn notwendige Instandsetzungen als Vorwand genutzt werden, um Projekte durchzusetzen, die den Autoverkehr einseitig priorisieren – auf Kosten von Mensch und Umwelt.“

Um diese Entwicklung kritisch zu begleiten und eine ehrliche Debatte über die Folgen zu erzwingen, hat die Grüne Kreistagsfraktion einen Antrag auf regelmäßige Berichterstattung im Verkehrsausschuss des Kreistags Ennepe-Ruhr eingebracht. Gefordert wird, dass politische Gremien und die Öffentlichkeit fortlaufend über den Planungsstand sowie die konkreten Auswirkungen auf Umwelt und Lebensqualität informiert werden. Transparenz ist dabei kein Luxus, sondern ein Gebot der demokratischen Teilhabe.>

„Wer heute Milliarden in den Ausbau von Autobahnen investiert, ignoriert die Realität der Klimakrise und den Effekt des induzierten Verkehrs: Mehr Straßen führen langfristig zu mehr Autos – nicht zu weniger Stau“, betont Lukas Schauder, Co-Vorsitzender des Kreisverbands.
„Wir brauchen eine politische Begleitung dieses Projekts, die Mut zu echten Alternativen hat und die Lebensqualität in unseren Kommunen endlich in den Mittelpunkt stellt.“

Zum Antrag: https://gruene-en.de/2026/antrag-berichterstattung-autobahnkreuz-wuppertal-nord

Antrag: Touristisches Entwicklungskonzept EN-Kreis

Antrag: Touristisches Entwicklungskonzept EN-Kreis

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag Ennepe-Ruhr bittet für die Sitzung des Ausschusses für Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus am 03.06.2026 folgenden Tagesordnungspunkt vorzusehen:

„Touristisches Entwicklungskonzept EN-Kreis“

Das Tourismuskonzept des Ennepe-Ruhr-Kreises will u.a. Impulse für das Radfahren im Kreis setzen.
Auch die EN-Agentur hatte sich im Herbst 2025 bei einer Veranstaltung zum Thema Gravelbikes Gedanken um eine Vermarktung gemacht.
Wie ist da der Sachstand und wäre in diesem Rahmen ein Marketingkonzept für Mountainbiken im Kreis denkbar?

Insbesondere im Südkreis sind vermehrt Mountainbiker – auch aus angrenzenden Städten – zu beobachten, die die besondere Topografie für ihren (Freizeit-) Sport nutzen.

Ein Konzept mit möglichen Strecken, Pflege und Reparaturmöglichkeiten, sowie Fahrradduschen, aber auch Duschgelegenheiten für Radfahrende, Ladestationen und Imbissangeboten würde die Wirtschaftlichkeit im Kreis stärken und andererseits Besucherströme kanalisieren und aus schützenswerten Naturbereichen stärker raushalten.
Eine App könnte auch auf weitere touristische Angebote im EN- Kreis hinweisen.


Vorschaubild Antrag Touristisches Entwicklungskonzept EN-Kreis

Download des Antrags per Klick

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Antrag: Leseförderung

Antrag: Leseförderung

Leseförderung: Teilnahme am Leseförderprojekt HEIMSPIEL möglich?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag Ennepe-Ruhr bittet für die Sitzung des Ausschusses für Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus am 03.06.2026 folgenden Tagesordnungspunkt vorzusehen:

„Leseförderung“

Das Literaturbüro Ruhr bringt mit seinem Leseförderprojekt HEIMSPIEL Autorinnen und Autoren mit Schülerinnen und Schüler aus dem Ruhrgebiet auf unterhaltsame Weise zusammen.
Bislang nehmen die Städte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gladbeck und Oberhausen an dem Projekt teil.

Wäre eine Teilnahme von Städten aus bzw. mit dem EN-Kreis realisierbar und zu welchen Bedingungen?
Gibt es in einzelnen Kommunen ggf. ähnliche Lesefördermodelle, die in dieses Projekt einbezogen werden können bzw. eine weitere Unterstützung erfahren könnten?


Vorschaubild Antrag Leseförderung

Download des Antrags per Klick

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