Grüner Landesvorsitzender besucht den Christopherushof in Witten

Am vergangenen Donnerstag besuchte der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Zuge seiner #ZusammenhaltsTour durch NRW den Christopherushof der Wohn- und Lebensgemeinschaft Christopherushaus e.V. in Witten. Gemeinsam mit der Sprecherin des Kreisverbandes Ennepe-Ruhr, Karen Haltaufderheide, sowie Grünen aus Witten, informierte er sich über das Leben und die Arbeit dort und diskutierte Themen wie Teilhabe und Inklusion.

Bei seinen Besuchen von Menschen und Projekten, die sich für den sozialen Zusammenhalt in NRW engagieren sucht Felix Banaszak das Gespräch mit den relevanten Akteuren vor Ort, die für ihn die Experten dafür sind, wie Sozialpolitik weiterentwickelt werden muss. Auf dem Hof sprach er mit Werner Körsgen, der seit 1985 auf dem Hof lebt und arbeitet und sich vor allem für eine Veränderung des Schulwesens stark machte, hin zu weniger Trennung von Schüler*innen durch die verschiedenen Schularten.

Der Christopherushof in Witten verfolgt seit seiner Gründung 1983 einen inklusiven Ansatz im Leben und Arbeiten mit Menschen mit Assistenzbedarf und setzt dabei im Sinne des sozialraumorientierten Wohnens vor allem auf die Öffnung der Einrichtung gegenüber der Nachbarschaft und der Stadt Witten. Dazu gehört z.B. die Universität Witten/Herdecke, mit deren Studierenden betreute Bewohner*innen des Hofes ein kleines Café betreiben. Aber auch als Wahllokal, Seminarort und mit Hoffesten wird stets versucht Gemeinschaft zu schaffen, die einer gesellschaftlichen Segregation von Menschen mit Behinderungen vorbeugt.

Zu dem Besuch erklärt Felix Banaszak: „Die besten Ideen kommen im Gespräch mit den Praktikern. Werner Körsgen und das Team des Christopherushofs haben mich mit ihrer Arbeit beeindruckt. Es ist großartig zu sehen, dass sich Menschen in einer Zeit für sozialen Zusammenhalt engagieren, die von Entsolidarisierung geprägt ist. Inklusion als gesellschaftlicher Wert wird auf dem Christopherushof gelebt. Ich werde diese Eindrücke für meine weitere Arbeit mitnehmen.“

Karen Haltaufderheide ergänzt: „Wir sind froh, dass es im Ennepe-Ruhr-Kreis Menschen wie im Christopherushof gibt, für die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlicher Alltag ist. Damit es wirklich normal wird, verschieden zu sein, brauchen wir Inklusion in allen Lebensbereichen. Beispiele wie der Christopherushof zeigen, dass davon nicht nur die Menschen mit Behinderung profitieren.“

 

 

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel