Die Hannover Erklärung 2026 betont, dass Städte und Gemeinden durch gute Lebensbedingungen die Gesundheit aller fördern müssen. Besonders in Zeiten von Klimawandel, sozialer Ungleichheit und Krisen. Dabei sollen Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und Demokratie eng verzahnt werden, um den Zusammenhalt zu stärken und alle Menschen einzubeziehen.
Unser Antrag vom 2. Juni 2026 in der Sitzung des Ausschusses für Arbeitsmarkt, Soziales, Gesundheit, Demografie und Inklusion will genau das:
Kinder von Eltern mit Sucht- oder psychischen Problemen sollen besser unterstützt werden. Kinder aus Familien, die es schwer haben, brauchen die nötige Unterstützung, denn hier leidet die Gesundheit am stärksten. Dafür brauchen wir eine bessere Zusammenarbeit statt Ausgrenzung.
„Unser Antrag“, so Karen Haltaufderheide-Uebelgünn, „fordert konkrete Schritte: Jugendämter, Gesundheitsdienste und Suchtberatungen sollen enger zusammenarbeiten. Außerdem sollen Kampagnen wie die COA-Aktionswoche zeigen: Betroffene Familien sind nicht allein. So können wir früh helfen und Probleme verhindern“, betont die stellvertretende Fraktionssprecherin und stellvertretende Ausschussvorsitzende des Ausschusses.
Konstituierende Sitzung der Kreistagsfraktion
Am 7. Oktober 2025 kam die Kreistagsfraktion zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Im Mittelpunkt standen ein erstes Kennenlernen der neuen Mitglieder und ein intensiver Austausch über die aktuelle Situation und die künftige Zusammenarbeit.
Vorsitz der Kreistagsfraktion bleibt in vertrauten Händen
Die Wahl der Fraktionssprecher*innen fiel eindeutig aus: Marcel Gießwein und Karen Haltaufderheide-Uebelgünn bleiben weiterhin Fraktionssprecher*in mit dem Unterschied, dass Karen nun die Aufgabe der stellvertretenden Sprecherin übernimmt.
Zudem gab es Gespräche mit interessierten sachkundigen Bürger*innen, um von Anfang an eine breite Perspektive in die Arbeit einzubinden.
Bereit für die neue Legislaturperiode
Mit diesem Auftakt ist die Fraktion bereit, die anstehenden Aufgaben der neuen Legislaturperiode gemeinsam und zielgerichtet anzugehen.
Förderung von On-Demand-Ridepooling im Ennepe-Ruhr-Kreis
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die CDU im Kreistag möchten den Förderaufruf des Landes für On-Demand-Ridepooling in den Blick nehmen und für unsere Region genutzt wissen. Dabei soll es Ziel sein, über die bestehende Verbindung zwischen Ennepetal und Breckerfeld hinaus weitere Strecken zu identifizieren, die für eine Förderung in Frage kommen und so unser Angebot im öffentlichen Personennahverkehr zukunftsfest zu erweitern.
On-Demand-Angebote als Ergänzung des Nahverkehrsplans
On-Demand-Angebote dürfen kein Nischenprojekt bleiben, sondern müssen ein Baustein des regulären Nahverkehrsplans werden. Weist doch der seit Juli 2022 eingeführte Bus On-Demand-Service des VER, der FluxFux mit seiner höheren Flexibilität eine bessere Auslastung aus, als der vorherige starr nach Fahrplan fahrende Linienverkehr.
Denn gerade in nachfrageschwachen Regionen und zu Tagesrandzeiten garantieren diese bedarfsangepassten Verkehre den Anschluss an das bestehende ÖPNV-Netz, insbesondere an die Schiene. „Genau hier wollen wir ansetzen, um mit den Fördermitteln des Landes bereits heute – im Vorgriff auf die Fortschreibung des Nahverkehrsplans – bessere Mobilitätsangebote zu schaffen“, so Ulrich Oberste-Padberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag.
Verlässliche Anschlüsse auch auf dem Land ermöglichen
„Unsere Region darf beim Thema moderne, flexible Mobilität nicht abgehängt werden. Wer in ländlichen Ortsteilen lebt, hat ein Recht auf verlässliche Anschlüsse – egal ob morgens, abends spät oder am Wochenende. On-Demand-Verkehre sind dafür ein wesentlicher Schlüssel“, so Karen Haltaufderheide-Uebelgünn, Fraktionssprecherin der GRÜNEN.
Förderung für den Kreis nutzen
Wir wollen die Chance ergreifen und wissen, wo im Kreisgebiet über die heutige Pilotstrecke hinaus noch sinnvolle, förderfähige Verbindungen liegen. Die aktuelle Landesförderung eröffnet die Möglichkeit, Mobilität vor Ort konkret zu verbessern – sie sollte nicht ungenutzt verstreichen.
Verwaltung: „Förderquote zu gering“
Mit einem Antrag für die Kreistagssitzung am Montag, den 30.06.2025 wollen die Fraktionen CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag die verwaltungsinterne Stellungnahme zur Buslinie X89 revidieren.
Die Verwaltung hatte gegenüber dem VRR kein Interesse an einer Einführung mit Fördermitteln des Landes bekundet, weil die Förderquote zu gering erschien.
Wichtige Verbesserung des ÖPNV-Angebots
Beide Fraktionen halten die Einrichtung der neuen Schnellbuslinie, die von Haßlinghausen über Silschede eine schnelle Direktverbindung nach Hagen bieten soll, für eine wichtige Verbesserung des ÖPNV-Angebots im Kreis. „Schließlich wird mit der Schnellbuslinie X89 eine Lücke im bisherigen Netz geschlossen“, so Ulrich Oberste-Padberg, Fraktionssprecher der CDU Fraktion.
Umstiege und Umwege für ÖPNV-Nutzende
„Bisher ist diese Strecke nur über Umstiege und mit Umwegen zu erreichen,“ ergänzt Britta Altenhein, verkehrspolitische Sprecherin der grüne Kreistagsfraktion, „der Individualverkehr hingegen hat eine gut ausgebaute, schnelle Direktverbindung zwischen den Kreisstädten Sprockhövel und Wetter“.