Erklärung zur Bundestagswahl 2025
Kirsten Deggim und Nils Kriegeskorte, Vorsitzende von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Ennepe-Ruhr, äußern sich zum Wahlergebnis.
Dank an alle Beteiligten
„Wir freuen uns, dass mit Janosch Dahmen auch in den kommenden vier Jahren eine starke grüne Stimme für den Ennepe-Ruhr-Kreis im Bundestag sitzt. Wir danken allen unseren Wahlhelfer*innen und Unterstützer*innen für ihr starkes Engagement in den letzten Wochen und unseren Wähler*innen für ihr Vertrauen. Insbesondere möchten wir uns bei unseren Direktkandidaten Janosch Dahmen und Thomas Jalili Tanha für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken“, so Kirsten Deggim Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
„Das Wahlergebnis ist für uns ein Auftrag, auch aus der Opposition weiterhin für einen konsequenten Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zu kämpfen.“
Gesellschaft wieder zusammenführen
„Wir gratulieren der CDU zum Wahlsieg, sowie Katja Strauss-Köster und Tijen Ataoğlu zum Gewinn der Direktmandate. Es liegt nun in der Verantwortung der CDU und von Friedrich Merz, schnell eine arbeitsfähige Regierung zu bilden und die Gesellschaft wieder zusammenzuführen, statt wie in den letzten Wochen zu einer weiteren Spaltung beizutragen“, ergänzt Nils Kriegeskorte Kreisvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Das Wahlergebnis muss für jede*n Demokrat*in ein Weckruf sein. Unser Ziel bleibt es, gemeinsam mit allen demokratischen Kräften Lösungen für die drängenden Fragen unserer Zeit zu finden.“
Beispielloser Tabubruch – Grüne und SPD fordern Distanzierung von AfD
26. Februar 2025, Berlin: In einer gemeinsamen Erklärung fordern Janosch Dahmen, Bundestagsabgeordneter und Grüner Kandidat für den nördlichen Ennepe-Ruhr-Kreis, und Axel Echeverria, Bundestagsabgeordneter und SPD-Kandidat für den nördlichen Ennepe-Ruhr-Kreis, die CDU-Kandidatin Katja Strauss-Köster zu einer Klarstellung auf.
„Die Ankündigung von Friedrich Merz und anderen hochrangigen CDU-Mitgliedern, notfalls auch mit AfD-Stimmen Beschlüsse im Bundestag zu fassen, ist ein beispielloser Tabubruch und gefährdet die demokratische Brandmauer, die bislang alle demokratischen Parteien gemeinsam hochgehalten haben. Deutschland darf nicht den Weg von Ländern wie Österreich oder Ungarn gehen, in denen rechtsextreme Parteien längst salonfähig gemacht wurden. Wir erwarten von Katja Strauss-Köster hier vor Ort eine klare Haltung: Unterstützt sie diese gefährliche Strategie ihres Parteivorsitzenden, oder stellt sie sich gegen die Zusammenarbeit mit einer rechtsextremen Partei?“
Janosch Dahmen
CDU setzt Brandmauer aufs Spiel
„Friedrich Merz und die CDU sprechen von Handlungsstärke, doch in Wahrheit nehmen sie den Bruch demokratischer Prinzipien billigend in Kauf, um populistische Forderungen im Bundestag durchzudrücken. Mit der Ankündigung, AfD-Stimmen für Beschlüsse zu nutzen, setzt die CDU nicht nur die Brandmauer aufs Spiel, sondern gefährdet den demokratischen Konsens in unserem Land. Gerade in der Woche, in der wir an die Befreiung von Auschwitz vor 80 Jahren erinnern, ist das ein unfassbar geschichtsvergessener und gefährlicher Kurs. Die Bürgerinnen und Bürger in Witten, Hattingen, Wetter, Herdecke und Sprockhövel haben ein Recht darauf, von der CDU-Kandidatin zu erfahren, ob sie diesen Weg mitgeht oder sich klar dagegen ausspricht.“
Axel Echeverria
Janosch Dahmen erhielt die volle Stimmenzahl der Grünen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Auf der Kreismitgliederversammlung in der Wittener Werk*Stadt am Dienstag, 01.10.2024, wählten die Anwesenden den Bundestagsabgeordneten Dr. Janosch Dahmen einstimmig zu ihrem Direktkandidaten im Wahlkreis 138. Mit diesem eindeutigen Ergebnis geht Janosch Dahmen in die Bundestagswahl 2025. Der Wahlkreis umfasst Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten.
Ennepe-Ruhr-Kreis zu starkem Ergebnis führen
Janosch Dahmen zeigte sich hocherfreut über das einstimmige Votum und dankte den Grünen für ihr Vertrauen. „Das Ergebnis ist Ausdruck unserer Geschlossenheit und Entschlossenheit als Partei und gleichzeitig ein Auftrag an mich, im Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr die Grünen im Ennepe-Ruhr-Kreis zu einem starken Ergebnis zu führen.“, so Dahmen. „Gesellschaftlicher Zusammenhalt, nachhaltiges Wirtschaften, Investitionen in die Infrastruktur, der Schutz von Umwelt und Natur sowie eine funktionierendes und gerechtes Sozialsystem – darauf kommt es mir an! Als Arzt möchte ich auch zukünftig gesundheitspolitische Reformen vorantreiben, die die Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten und die Arbeitsbedingungen für das medizinische Personal verbessern.“
Stimme für das Ruhrgebiet
„Ich möchte eine starke Stimme für das Ruhrgebiet sein.“ betonte Dahmen. „Wir sollten die vielfältigen Potenziale der Region nutzen und müssen gleichzeitig dafür sorgen, dass sich die Lebensqualität der Menschen vor Ort konkret verbessert.“
In den letzten Jahren sind durch die Unterstützung von Dahmen bereits wichtige Fördermittel in das Ruhrgebiet geflossen. Beispiele sind das Hallenbad in Annen sowie vor kurzem die Millionenförderung für den Um- und Neubau der Zeche Nachtigall. Diese Projekte sind wichtige Schritte, um die soziale Infrastruktur zu stärken und Ruhrgebietsgeschichte erlebbar zu machen.
Bestens für den Wahlkampf aufgestellt
Die Vorstandsvorsitzenden der Grünen im Ennepe-Ruhr-Kreis, Kirsten Deggim und Nils Kriegeskorte, gratulierten Dahmen herzlich. „Wir freuen uns über das hervorragende Ergebnis für Janosch Dahmen. Mit ihm, einem bundesweit anerkannten Gesundheitsexperten, sehen wir uns als Grüne bestens für den Wahlkampf im kommenden Jahr aufgestellt. Gemeinsam freuen wir uns auf zahlreiche Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern in Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten, um sie von einer Politik zu überzeugen, die auf Nachhaltigkeit, Zuversicht und Zusammenhalt setzt.“
Auf der Kreismitgliederversammlung der Grünen im Ennepe-Ruhr-Kreis am vergangenen Samstag in Witten haben die Mitglieder ihren Bundestagsabgeordneten Janosch Dahmen einstimmig mit ihrem Votum für eine Kandidatur bei der Bundestagswahl 2025 versehen. Die Kreismitgliederversammlung, auf der neben diesem Ausdruck der Unterstützung zur Bundestagswahl auch die Auswertung der Europawahl auf der Agenda stand, fand in der Wittener Werk*Stadt statt.
Janosch Dahmen dankt für breite Rückendeckung
„Wir freuen uns sehr, dass Janosch Dahmen mit diesem überzeugenden Ergebnis das Votum der Mitglieder bekommen hat“, freuen sich Kirsten Deggim, Vorsitzende des Kreisverbands Ennepe-Ruhr und ihr Co-Vorsitzender Nils Kriegeskorte.
„Ich freue mich riesig und bin sehr dankbar über die breite Rückendeckung meines Kreisverbandes“, so Dr. Janosch Dahmen, der in dieser Legislaturperiode bereits dem Bundestag angehört und dort als ausgewiesener Gesundheitsexperte gilt, „das macht Mut, gibt Kraft und macht große Lust auf eine weitere Legislaturperiode in Berlin, wo ich in den letzten Jahren viele gute Veränderungen mit anstoßen konnte, die nun zu Ende geführt und mit einem guten Monitoring versehen werden müssen.“
Gerechte Finanzierung für Kommunen
Dahmen erklärt weiter: „Mein Ziel als Gesundheitspolitiker ist es, ein am Patientenwohl ausgerichtetes Gesundheitssystem zu schaffen, das gleichzeitig die Menschen, die darin arbeiten, stärker unterstützt und verhindert, dass sie ausbrennen. Ich möchte außerdem weiter für eine gerechte und auskömmliche Finanzierung unserer Kommunen kämpfen. Ich weiß, wie wichtig das für unsere Kommunen im Ennepe-Ruhr-Kreis ist! Dafür möchte ich weitere vier Jahre mit all meiner Energie in Berlin einbringen.“
Nachhaltiges Bauen
Mit ihrem Vorhaben, eines der nachhaltigsten Hochschulgebäude Deutschlands zu bauen, hat die Universität Witten/Herdecke (UW/H) überregional auf sich aufmerksam gemacht. Die Themen der Universität – Ausrichtung auf die Zukunft, Interdisziplinarität und Nachhaltigkeit – überschneiden sich mit unseren, sodass nun ein Austausch in dem neuen Gebäude in Witten stattfand. Das Kernthema war „Nachhaltiges Bauen“, das nicht nur im Ennepe-Ruhr-Kreis weiter an Bedeutung gewinnen soll, aber auch die Zukunft der medizinischen Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten sowie die Entwicklung der Pflege in Deutschland waren wichtige Gesprächsthemen.
Impulse zu Nachhaltigkeit und Gesundheitsversorgung
Für Dr. Janosch Dahmen war der Besuch in der Universität ein Heimspiel: Von 2004 bis 2010 hat er Humanmedizin an der UW/H studiert. Heute ist Dahmen Mitglied des Deutschen Bundestages und gesundheitspolitischer Sprecher. Zugleich ist er Mitglied im Aufsichtsrat der Hochschule. „Ich habe die Entwicklung meiner Universität immer verfolgt und an ihrer Weiterentwicklung aktiv mitgearbeitet. Bei meinem heutigen Besuch geht es mir aber darum, aus den Erfahrungen und der Expertise der UW/H in den Themen Nachhaltigkeit und Gesundheitsversorgung Impulse für die weitere Entwicklung der Region zu sammeln, die auch in meine Aufgaben als Bundespolitiker einfließen“, erklärt er den Hintergrund seines Besuchs.
Gesamtgesellschaftlich relevante Themen
In seiner Begleitung kam Verena Schäffer, die Landtagsfraktionsvorsitzende NRWs: „Die Themen, die an der UW/H bearbeitet werden, sind gesamtgesellschaftlich relevant. Wie nachhaltig wir unsere Umwelt gestalten und wie umsichtig wir unsere Gesundheitsversorgung planen, wird die Lebensqualität aller maßgeblich beeinflussen. Daher sind die Impulse aus Witten ungemein wichtig.“ Katrin Lögering (Ratsmitglied in Dortmund), Ralf Schulz (Ratsmitglied in Witten), Kirsten Deggim (Sprecherin des Kreisverbands Ennepe-Ruhr) und Axel Störzner (Sprecher und Ratsmitglied in Herdecke) schlossen sich den Gesprächen an.
Kluges Überelgen und mutiges Voranschreiten
„Ich freue mich, dass unsere Erfahrungen und Ansichten positiv von den Parteimitgliedern aufgenommen werden und so in die politische Arbeit auf lokaler, regionaler und sogar auf Bundesebene einfließen können“, so Vizepräsident Dr. Dirk Jakobs, der unter anderem das Thema Nachhaltigkeit im Präsidium der UW/H verantwortet. UW/H-Präsident Prof. Martin Butzlaff resümiert: „Kluges Überlegen und mutiges Voranschreiten, wie man eine Zukunft planen kann, die kaum vorhersehbar ist – das gehört zu unserem universitären Selbstverständnis und das ist auch ein Auftrag unserer Politikerinnen und Politiker. Daher war der heutige Tag für uns alle sehr wertvoll.“
(Foto: UW/H)