Kreisvorstand neu und größer aufgestellt
Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ennepe-Ruhr-Kreis hat sich auf seiner Jahreshauptversammlung neu aufgestellt. Stefanie Gutscher aus Sprockhövel übernimmt das Sprecherinnen-Amt und der Kreisvorstand wächst, um dem Mitgliederzuwachs der letzten Jahre gerecht zu werden.
Generationswechsel im Kreisvorstand
Karen Haltaufderheide-Uebelgünn legte ihr Amt als Sprecherin des Kreisverbandes nieder – wie sie es bereits bei ihrer Wahl vor einem Jahr angekündigt hatte, um den Weg für eine jüngere Nachfolgerin freizumachen. Der Kreisverband dankt ihr herzlich für ihr langjähriges Engagement für die Grüne Partei im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Für mehr Vielfalt bei den Kreis-GRÜNEN
Neue Sprecherin ist Stefanie Gutscher aus Sprockhövel, die dem Kreisvorstand bislang als Beisitzerin angehörte. Die ausgebildete Erzieherin und alleinerziehende Mutter möchte einen besonderen Schwerpunkt auf die Vereinbarkeit von Ehrenamt, Familie und Beruf legen. „Wer sich politisch engagieren will, darf nicht daran scheitern, dass das Leben drumherum keinen Platz dafür lässt“, so Gutscher. „Ich möchte dazu beitragen, dass unsere Partei noch breiter, noch vielfältiger und noch zugänglicher wird.“
Neu: zwei Beisitzer*innen mehr
Auf Vorschlag des Kreisvorstandes beschloss die Versammlung zudem, den Vorstand um zwei Beisitzer*innen zu erweitern – eine Reaktion auf das deutliche Wachstum des Kreisverbandes in den vergangenen Jahren. Neu dabei sind Alexandra Weber aus Hattingen, die sich im Vorstand vor allem um den Ausbau der Erneuerbaren und Tierschutz kümmern möchte, sowie Pascal Glöde aus Schwelm, der die Digitalisierung der Parteiarbeit vorantreiben will.
Gut aufgestellt für die Landtagswahl 2027
Lukas Schauder, Co-Sprecher, zeigt sich erfreut über die Neuaufstellung: „Wir haben ein starkes, engagiertes Team und wir gehen die Arbeit der nächsten Monate mit Zuversicht an. Die Landtagswahl 2027 ist unser nächstes großes Ziel, und wir sind gut aufgestellt, um die Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis für unsere Ideen zu begeistern.“
Jan Schaberick ist der neue Landrat
Die Landratswahl im Ennepe-Ruhr-Kreis ist entschieden: Wir gratulieren Jan Schaberick herzlich zu seiner Wahl zum neuen Landrat und wünschen ihm für die kommenden Aufgaben viel Erfolg, Kraft und eine glückliche Hand zum Wohle unseres Kreises.
Inhaltlich überzeugender Wahlkampf
Unser Dank gilt ebenso Sebastian Arlt, der als gemeinsamer Kandidat von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit großem Engagement, hoher Motivation und klaren Zukunftsideen in den Wahlkampf gegangen ist. Sein Einsatz und seine Bereitschaft, über seine bisherigen Aufgaben als Kreisdirektor hinaus Verantwortung für den gesamten Kreis zu übernehmen, verdienen höchste Anerkennung.
„Sebastian Arlt hat in den vergangenen Wochen einen hoch motivierenden und inhaltlich überzeugenden Wahlkampf geführt. Auch wenn es am Ende nicht zum Wahlsieg gereicht hat, sind wir stolz auf seine Leistung und auf die Geschlossenheit, die wir als CDU im Ennepe-Ruhr-Kreis gezeigt haben“, erklärt Ulrich Oberste-Padberg, Kreisvorsitzender der CDU im Ennepe-Ruhr-Kreis.
EN-Kreis mit Schaberick und Arlt gut aufgestellt
Auch die GRÜNEN danken Sebastian Arlt für seine Kandidatur: „Wir haben gemeinsam einen starken und fairen Wahlkampf erlebt. Sebastian Arlt hat gezeigt, dass er mutige Ideen und eine klare Haltung für die Zukunft unseres Kreises einbringt. Wir freuen uns sehr, dass er weiterhin als Kreisdirektor seine Kompetenz und Tatkraft für die Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis einsetzen wird“, betont Lukas Schauder, Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis.
„Wir blicken gemeinsam nach vorn und sind zuversichtlich, dass der Ennepe-Ruhr-Kreis mit Landrat Jan Schaberick an der Spitze und Sebastian Arlt in seiner Rolle als Kreisdirektor gut für die kommenden Herausforderungen aufgestellt ist, gerade auch im Hinblick auf Demokratie und Zukunftsfähigkeit“, zeigt sich Karen Haltaufderheide, Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zuversichtlich.
Lesen Sie das Wahlprogramm in einfacher Sprache
Liebe Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis, am 14. September ist Kommunalwahl.
Sie können mitentscheiden, welche Politiker und Politikerinnen für Sie in den Kreistag kommen sollen.
Hier zeigen wir Ihnen das Wahlprogramm der GRÜNEN im Ennepe-Ruhr-Kreis. Es ist in einfacher Sprache geschrieben.
Hier klicken, um das Wahlprogramm der GRÜNEN zu öffnen.
Förderung von On-Demand-Ridepooling im Ennepe-Ruhr-Kreis
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die CDU im Kreistag möchten den Förderaufruf des Landes für On-Demand-Ridepooling in den Blick nehmen und für unsere Region genutzt wissen. Dabei soll es Ziel sein, über die bestehende Verbindung zwischen Ennepetal und Breckerfeld hinaus weitere Strecken zu identifizieren, die für eine Förderung in Frage kommen und so unser Angebot im öffentlichen Personennahverkehr zukunftsfest zu erweitern.
On-Demand-Angebote als Ergänzung des Nahverkehrsplans
On-Demand-Angebote dürfen kein Nischenprojekt bleiben, sondern müssen ein Baustein des regulären Nahverkehrsplans werden. Weist doch der seit Juli 2022 eingeführte Bus On-Demand-Service des VER, der FluxFux mit seiner höheren Flexibilität eine bessere Auslastung aus, als der vorherige starr nach Fahrplan fahrende Linienverkehr.
Denn gerade in nachfrageschwachen Regionen und zu Tagesrandzeiten garantieren diese bedarfsangepassten Verkehre den Anschluss an das bestehende ÖPNV-Netz, insbesondere an die Schiene. „Genau hier wollen wir ansetzen, um mit den Fördermitteln des Landes bereits heute – im Vorgriff auf die Fortschreibung des Nahverkehrsplans – bessere Mobilitätsangebote zu schaffen“, so Ulrich Oberste-Padberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag.
Verlässliche Anschlüsse auch auf dem Land ermöglichen
„Unsere Region darf beim Thema moderne, flexible Mobilität nicht abgehängt werden. Wer in ländlichen Ortsteilen lebt, hat ein Recht auf verlässliche Anschlüsse – egal ob morgens, abends spät oder am Wochenende. On-Demand-Verkehre sind dafür ein wesentlicher Schlüssel“, so Karen Haltaufderheide-Uebelgünn, Fraktionssprecherin der GRÜNEN.
Förderung für den Kreis nutzen
Wir wollen die Chance ergreifen und wissen, wo im Kreisgebiet über die heutige Pilotstrecke hinaus noch sinnvolle, förderfähige Verbindungen liegen. Die aktuelle Landesförderung eröffnet die Möglichkeit, Mobilität vor Ort konkret zu verbessern – sie sollte nicht ungenutzt verstreichen.