Fragwürdiges Vorgehen
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ortsverband Gevelsberg und im Kreisverband Ennepe-Ruhr kritisieren, dass der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi durch ein äußerst fragwürdiges Vorgehen gegenüber dem Bündnis „Gevelsberg gegen Rechts“ das Vertrauen in die Stadtspitze nachhaltig beschädigt hat. Die Stadt hatte Namenslisten der ehrenamtlich Engagierten abgefragt und die weitere Nutzung städtischer Räume infrage gestellt. Dass Herr Jacobi den Vorgang nun als Missverständnis einordnet, ist höchstens ein erster Schritt – dem müssen Taten folgen.
Alleingang des Bürgermeisters
„Das wiegt schwer – zumal es sich offenbar um einen Alleingang des Bürgermeisters handelte, der die Ratsfraktionen nicht einmal informierte. Ein Missverständnis erklärt das Vorgehen vielleicht, entschuldigt es aber nicht“, so Annette Bischoff, Co-Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Gevelsberger Rat. „Wir erwarten, dass Herr Jacobi nicht nur zurückrudert, sondern aktiv zeigt, dass er die Arbeit des Bündnisses schätzt und unterstützt.“
Unverzichtbarer Beitrag für die Demokratie
„‚Gevelsberg gegen Rechts‚ ist Teil des kreisweiten Bündnisses ‚Ennepe-Ruhr stellt sich quer‚, getragen von Bürger*innen, demokratischen Parteien, Kirchen und Gewerkschaften. Seit Jahren leistet es einen unverzichtbaren Beitrag für die Demokratie und gegen Rechtsextremismus in unseren Kommunen. Diese Arbeit verdient Vertrauen und Wertschätzung – kein Misstrauen durch die Stadtspitze“, ergänzt Lukas Schauder, Co-Sprecher der GRÜNEN im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Orts- und Kreisverband der GRÜNEN fordern Bürgermeister Claus Jacobi auf, das beschädigte Vertrauen durch klare und sichtbare Unterstützung des Bündnisses wiederherzustellen. Worte allein reichen nicht.
[Gemeinsames Statement von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ortsverband Gevelsberg und Kreisverband Ennepe-Ruhr]
Traditioneller Frühlingsempfang von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ennepe-Ruhr hat am vergangenen Samstag zu seinem traditionellen Frühlingsempfang nach Wetter eingeladen. Zum Frühlingsauftakt kamen Mitglieder, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Verbänden und Vereinen sowie die Bürgermeister*innen der kreisangehörigen Kommunen bei frühlingshaftem Wetter zu Austausch und Vernetzung zusammen.
Hauptrednerin des Nachmittags war Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin sowie Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Neben ihr richteten Verena Schäffer, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, und der Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher Janosch Dahmen das Wort an die zahlreichen Gäste.
Frühlingsempfang Ort des Dialogs
Durch das Programm führten die Kreisverbandsvorsitzenden Karen Haltaufderheide-Uebelgünn und Lukas Schauder. In ihren Begrüßungsworten betonten sie die besondere Bedeutung des Frühlingsempfangs als Ort des Dialogs im Ennepe-Ruhr-Kreis.
„Der Frühlingsempfang ist eine Gelegenheit, um entspannt miteinander ins Gespräch zu kommen – über gute Ideen für den Ennepe-Ruhr-Kreis, über faire Transformation und darüber, wie wir unseren Wohlstand klimaneutral sichern können“, sagte Karen Haltaufderheide-Uebelgünn.
Starkes Zeichen
„Die großen Veränderungen unserer Zeit funktionieren nur gemeinsam – mit Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und engagierten Bürger*innen. Dass heute so viele Menschen aus dem ganzen Kreis zusammengekommen sind, ist dafür ein starkes Zeichen“, ergänzte Lukas Schauder.
In ihren Reden spannten Mona Neubaur, Verena Schäffer und Janosch Dahmen den Bogen von der sozial-ökologischen Transformation der Wirtschaft über Familien- und Bildungspolitik bis hin zu einer gerechten und krisenfesten Gesundheitsversorgung.
Mona Neubaur: Neue Chancen auch in der Region schaffen
Mona Neubaur begeisterte die Gäste indem sie aufzeigte, dass in Nordrhein-Westfalen Klimaschutz, wirtschaftliche Stärke und soziale Sicherheit zusammengehören. „Wenn wir in erneuerbare Energien, moderne Industrie und starke Kommunen investieren, schaffen wir neue Chancen – auch für Regionen wie den Ennepe-Ruhr-Kreis, “ so Mona Neubaur.
Verena Schäffer: Teilhabe unabhängig vom Geldbeutel
„Kinder, Jugendliche und Familien brauchen verlässliche Strukturen, damit sie gut aufwachsen können – von Kitas und Schulen über Jugendarbeit bis hin zu Schutz vor Diskriminierung. Wir arbeiten daran, dass Teilhabe nicht vom Geldbeutel oder der Herkunft abhängt,“ betonte die frisch gekürte Ministerin Verena Schäffer.
Janosch Dahmen: Wir brauchen eine Prävention, die alle mitdenkt
Janosch Dahmen stellte klar: „In Deutschland hängt die Gesundheitsversorgung noch immer viel zu stark vom Wohnort ab. Genau das darf aber nicht sein. Wir brauchen starke Krankenhäuser, eine gute ambulante Versorgung und Prävention, die alle mitdenkt – auch im ländlichen Raum und in der Fläche.“
Bei mildem Frühlingswetter nutzten die Gäste die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen und neuen Kontakten. Frisch gebackene Waffeln, köstlicher Kuchen und die entspannte Atmosphäre boten den passenden Rahmen für inspirierende Begegnungen und einen konstruktiven Austausch.
Sebastian Arlt geht in die Stichwahl
In der bevorstehenden Stichwahl um das Amt des Landrats wird der gemeinsame Bewerber von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ennepe-Ruhr und der CDU Ennepe-Ruhr, ein erfahrener Verwaltungsprofi, gegen seinen SPD-Herausforderer antreten. Sebastian Arlt hat bereits jetzt ein beachtliches Ergebnis erzielen können.
Klare Ziele und Verwaltungserfahrung
„Jetzt müssen wir daher alles daransetzen, dass sich Sebastian Arlt auch in der Stichwahl durchsetzt. Er bringt Kompetenz, Erfahrung und Verantwortung mit, er wird als Anpacker den dringend nötigen frischen Wind in die politische Landschaft des Ennepe-Ruhr-Kreises bringen“, so Karen Haltaufderheide-Uebelgünn, Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ennepe-Ruhr-Kreis.
„Der Ennepe-Ruhr-Kreis kann mehr. Dafür stehen wir mit unserem Kandidaten. Sebastian Arlt hat bereits gezeigt, dass er und sein Programm der richtige Weg sind. Er arbeitet seit über 20 Jahren in verantwortlicher Position in der öffentlichen Verwaltung, als Kreisdirektor des Ennepe-Ruhr-Kreises kennt er sich in der Kreisverwaltung bestens aus. Er ist die richtige Wahl für den Kreis“, ergänzt der Vorsitzende der CDU Ennepe-Ruhr, Ulrich Oberste-Padtberg.
Sebastian Arlt ist ein Brückenbauer
Sebastian Arlt steht für eine bürgernahe, moderne Verwaltung, eine enge Zusammenarbeit von Kreis und Städte ist für ihn Voraussetzung. Ressourcenschonung und Klimaschutz müssen für ihn Teil jeder politischen Entscheidung sein. In Zeiten wachsender Polarisierung steht er für demokratische Werte, Respekt und Zusammenhalt ein.
„Wir brauchen jemanden, der Brücken baut und den Dialog sucht. Unser Kandidat hat das Potenzial, gemeinsam mit uns Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln“, so Karen Haltaufderheide-Uebelgünn weiter.
Kandidat mit Herzblut für die Region
Ulrich Oberste-Padtberg betont die Wichtigkeit der Stichwahl für den Ennepe-Ruhr-Kreis: „Unser Kandidat bringt nicht nur die notwendige Erfahrung mit, sondern auch das Herzblut, um unsere Region stark, sozial und zukunftsfähig zu gestalten. Ich rufe noch einmal alle Wählerinnen und Wähler auf, am Wahltag zur Wahlurne zu gehen und bitte um Unterstützung für unseren Kandidaten.“
Gemeinsam für einen starken, sozialen und zukunftsfähigen Ennepe-Ruhr-Kreis – am 28. September setzt sich der gemeinsame Kandidat Sebastian Arlt für eine positive Veränderung ein.
Lesen Sie das Wahlprogramm in einfacher Sprache
Liebe Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis, am 14. September ist Kommunalwahl.
Sie können mitentscheiden, welche Politiker und Politikerinnen für Sie in den Kreistag kommen sollen.
Hier zeigen wir Ihnen das Wahlprogramm der GRÜNEN im Ennepe-Ruhr-Kreis. Es ist in einfacher Sprache geschrieben.
Hier klicken, um das Wahlprogramm der GRÜNEN zu öffnen.
Überwältigende Mehrheit für Sebastian Arlt
Nun ist es offiziell: Am vergangenen Samstag wurde Kreisdirektor Sebastian Arlt zum gemeinsamen Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen und der CDU im Ennepe-Ruhr-Kreis aufgestellt. Die Mitgliederversammlung der Grünen sprach Sebastian Arlt am Samstagmorgen, die Vertreterversammlung der CDU Ennepe-Ruhr am Samstagnachmittag deutlich das Vertrauen aus.
„98,33 % Zustimmung der Grünen-Mitglieder für unseren gemeinsamen Landratskandidaten ist ein herausragendes Ergebnis für Sebastian Arlt. Das gibt richtig Rückenwind für den anstehenden Wahlkampf“, freut sich Karen Haltaufderheide-Uebelgünn, Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Die Vertreterversammlung der CDU brachte ein fast ebenso deutliches Ergebnis hervor, hier erhielt Sebastian Arlt 92,75 % der Stimmen. „Ich freue mich über die hohe Zustimmung für unseren gemeinsamen Kandidaten – mit dem wir gemeinsam viel vorhaben“, so CDU-Kreisvorsitzender Ulrich Oberste-Padtberg.
Über Parteigrenzen hinaus gemeinsam handeln

Sebastian Arlt, gemeinsamer Landratskandidat von Bündnis 90/Die Grünen und CDU
Der gemeinsam aufgestellte Landratskandidat fühlte sich geehrt.
„Die kommendem Jahre werden entscheidend sein: Strukturwandel, soziale Herausforderungen, ökologische Verantwortung und generationengerechtes Wirken – all das verlangt ein gemeinsames Handeln, dass über Parteigrenzen hinaus geht. In diesem Sinne möchte ich, dass auch die Verwaltung nahbar und bürgerorientiert agiert. Mein Ziel ist es, mit Menschen für Menschen auf kommunaler Ebene klare Verbesserungen zu erreichen. Die erste Weichenstellung ist dazu heute erfolgt. Auch ich freue mich nun auf einen intensiven gemeinsamen Wahlkampf“, so Sebastian Arlt.
Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen
Sebastian Arlt, Jahrgang 1973, vereint juristische Expertise und betriebswirtschaftliches Know-how. Über zwei Jahrzehnte Verwaltungserfahrung zeichnen ihn aus. Er überzeugt nicht nur durch analytischen Scharfsinn und pragmatische Lösungsansätze, sondern besitzt auch die Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und mit ihnen gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
Beide Parteien nutzten die Versammlungen am Samstag auch, um die Kandidat*innen für die Wahlen des Kreistages im Rahmen der Kommunalwahl am 14. September 2025 aufzustellen.
Titelbild, v. l. n. r.: Martin Schmid, Nils Kriegeskorte, Karen Haltaufderheide-Uebelgünn (Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen), Landratskandidat Sebastian Arlt, Ulrich Oberste-Padtberg (CDU-Kreisvorsitzender), Marcel Gießwein, Jessica Citrich