Mit starken Kandidatinnen in den Landtagswahlkampf

Mit starken Kandidatinnen in den Landtagswahlkampf

Am Samstag, den 11. Juli, fand in Witten die Aufstellungsversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ennepe-Ruhr-Kreis für die anstehende Landtagswahl im Frühjahr 2027 statt.

Verena Schäffer und Ina Gießwein

Mit großer Mehrheit wurden Verena Schäffer, die amtierende Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, und Ina Gießwein, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheit und ausgewiesene Gesundheitsexpertin, als Kandidatinnen für den Landtag nominiert.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zählt sowohl als frühere Vorsitzende der grünen Landtagsfraktion als auch heute als Ministerin zu den zentralen politischen Anliegen von Verena Schäffer.

Nach der einstimmigen Wahl erklärte sie: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die große Unterstützung. Die Wahl zur Direktkandidatin für Witten und Herdecke ist für mich Auftrag und Motivation zugleich. Ich möchte weiter mit Erfahrung, Haltung und voller Energie für unsere Städte und für ein gerechtes, klimaneutrales und vielfältiges Nordrhein-Westfalen arbeiten. Witten und Herdecke sind mein politischer Anker – die Gespräche mit den Menschen, Vereinen, Initiativen und Einrichtungen vor Ort sind wichtig für meine Arbeit in Düsseldorf. Ich freue mich auf einen engagierten Wahlkampf im kommenden Jahr gemeinsam mit vielen Grünen vor Ort.“

 

Ina Gießwein - Landesdelegiertenkandidatin für die Landtagswahl NRW 2027

Gute Gesundheitsversorgung für alle Menschen

Ina Gießwein, die sich zuletzt parteiintern für die „Bundesweite Widerspruchsregelung bei Organspende“ stark gemacht hat, freute sich über ihre Nominierung: „Ich bedanke mich für das Vertrauen und die große Unterstützung der GRÜNEN aus Hattingen, Schwelm, Sprockhövel und Wetter. Gemeinsam mit ihnen möchte ich mich für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen, gute Bildung von Anfang an und mein Herzensthema, eine gute Gesundheitsversorgung für alle Menschen einsetzen. Dies zusammen mit Klimaschutz, Verkehrswende und nachhaltiger Wirtschaftspolitik muss in den nächsten Jahren im Landtag weiter vorangebracht werden. Ich freue mich auf einen gemeinsamen engagierten Wahlkampf.“

Starke Persönlichkeiten für die Zukunft

Die beiden Kandidatinnen werden in den kommenden Monaten gemeinsam mit dem Team des Kreisverbands Ennepe-Ruhr von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN durch den Kreis reisen, ihre Ideen vorstellen, aber auch mit den Menschen ins Gespräch kommen und ihre Anliegen aufnehmen. „Mit Verena Schäffer und Ina Gießwein stellen wir zwei herausragende Persönlichkeiten auf, die nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Herz und Leidenschaft für ihre Aufgabe mitbringen. Verena Schäffer hat als Ministerin bewiesen, dass sie Verantwortung übernimmt und Lösungen für die drängenden Fragen unserer Zeit entwickelt“, freut sich Lukas Luwisch, Co-Vorsitzender des Kreisverbands.

„Ina Gießwein steht für moderne, bürgernahe Gesundheitspolitik, die Prävention und Vorsorge in den Mittelpunkt stellt. Gemeinsam werden sie unseren Kreisverband mit Kompetenz und Leidenschaft im Landtagswahlkampf vertreten,“ stellt Stefanie Gutscher, Co-Vorsitzende des Kreisverbands, heraus.

Zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus verdient Vertrauen und Wertschätzung

Zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus verdient Vertrauen und Wertschätzung

Fragwürdiges Vorgehen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ortsverband Gevelsberg und im Kreisverband Ennepe-Ruhr kritisieren, dass der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi durch ein äußerst fragwürdiges Vorgehen gegenüber dem Bündnis „Gevelsberg gegen Rechts“ das Vertrauen in die Stadtspitze nachhaltig beschädigt hat. Die Stadt hatte Namenslisten der ehrenamtlich Engagierten abgefragt und die weitere Nutzung städtischer Räume infrage gestellt. Dass Herr Jacobi den Vorgang nun als Missverständnis einordnet, ist höchstens ein erster Schritt – dem müssen Taten folgen.

Alleingang des Bürgermeisters

„Das wiegt schwer – zumal es sich offenbar um einen Alleingang des Bürgermeisters handelte, der die Ratsfraktionen nicht einmal informierte. Ein Missverständnis erklärt das Vorgehen vielleicht, entschuldigt es aber nicht“, so Annette Bischoff, Co-Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Gevelsberger Rat. „Wir erwarten, dass Herr Jacobi nicht nur zurückrudert, sondern aktiv zeigt, dass er die Arbeit des Bündnisses schätzt und unterstützt.“

Unverzichtbarer Beitrag für die Demokratie

„‚Gevelsberg gegen Rechts‚ ist Teil des kreisweiten Bündnisses ‚Ennepe-Ruhr stellt sich quer‚, getragen von Bürger*innen, demokratischen Parteien, Kirchen und Gewerkschaften. Seit Jahren leistet es einen unverzichtbaren Beitrag für die Demokratie und gegen Rechtsextremismus in unseren Kommunen. Diese Arbeit verdient Vertrauen und Wertschätzung – kein Misstrauen durch die Stadtspitze“, ergänzt Lukas Schauder, Co-Sprecher der GRÜNEN im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Orts- und Kreisverband der GRÜNEN fordern Bürgermeister Claus Jacobi auf, das beschädigte Vertrauen durch klare und sichtbare Unterstützung des Bündnisses wiederherzustellen. Worte allein reichen nicht.

[Gemeinsames Statement von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ortsverband Gevelsberg und Kreisverband Ennepe-Ruhr]

Frühlingsempfang von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ennepe-Ruhr in Wetter

Frühlingsempfang von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ennepe-Ruhr in Wetter

Traditioneller Frühlingsempfang von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ennepe-Ruhr hat am vergangenen Samstag zu seinem traditionellen Frühlingsempfang nach Wetter eingeladen. Zum Frühlingsauftakt kamen Mitglieder, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Verbänden und Vereinen sowie die Bürgermeister*innen der kreisangehörigen Kommunen bei frühlingshaftem Wetter zu Austausch und Vernetzung zusammen.

Hauptrednerin des Nachmittags war Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin sowie Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Neben ihr richteten Verena Schäffer, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, und der Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher Janosch Dahmen das Wort an die zahlreichen Gäste.

Frühlingsempfang Ort des Dialogs

Durch das Programm führten die Kreisverbandsvorsitzenden Karen Haltaufderheide-Uebelgünn und Lukas Schauder. In ihren Begrüßungsworten betonten sie die besondere Bedeutung des Frühlingsempfangs als Ort des Dialogs im Ennepe-Ruhr-Kreis.
„Der Frühlingsempfang ist eine Gelegenheit, um entspannt miteinander ins Gespräch zu kommen – über gute Ideen für den Ennepe-Ruhr-Kreis, über faire Transformation und darüber, wie wir unseren Wohlstand klimaneutral sichern können“, sagte Karen Haltaufderheide-Uebelgünn.

Starkes Zeichen

„Die großen Veränderungen unserer Zeit funktionieren nur gemeinsam – mit Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und engagierten Bürger*innen. Dass heute so viele Menschen aus dem ganzen Kreis zusammengekommen sind, ist dafür ein starkes Zeichen“, ergänzte Lukas Schauder.
In ihren Reden spannten Mona Neubaur, Verena Schäffer und Janosch Dahmen den Bogen von der sozial-ökologischen Transformation der Wirtschaft über Familien- und Bildungspolitik bis hin zu einer gerechten und krisenfesten Gesundheitsversorgung.

Mona Neubaur: Neue Chancen auch in der Region schaffen

Mona Neubaur begeisterte die Gäste indem sie aufzeigte, dass in Nordrhein-Westfalen Klimaschutz, wirtschaftliche Stärke und soziale Sicherheit zusammengehören. „Wenn wir in erneuerbare Energien, moderne Industrie und starke Kommunen investieren, schaffen wir neue Chancen – auch für Regionen wie den Ennepe-Ruhr-Kreis, “ so Mona Neubaur.

Verena Schäffer: Teilhabe unabhängig vom Geldbeutel

„Kinder, Jugendliche und Familien brauchen verlässliche Strukturen, damit sie gut aufwachsen können – von Kitas und Schulen über Jugendarbeit bis hin zu Schutz vor Diskriminierung. Wir arbeiten daran, dass Teilhabe nicht vom Geldbeutel oder der Herkunft abhängt,“ betonte die frisch gekürte Ministerin Verena Schäffer.

Janosch Dahmen: Wir brauchen eine Prävention, die alle mitdenkt

Janosch Dahmen stellte klar: „In Deutschland hängt die Gesundheitsversorgung noch immer viel zu stark vom Wohnort ab. Genau das darf aber nicht sein. Wir brauchen starke Krankenhäuser, eine gute ambulante Versorgung und Prävention, die alle mitdenkt – auch im ländlichen Raum und in der Fläche.“

Bei mildem Frühlingswetter nutzten die Gäste die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen und neuen Kontakten. Frisch gebackene Waffeln, köstlicher Kuchen und die entspannte Atmosphäre boten den passenden Rahmen für inspirierende Begegnungen und einen konstruktiven Austausch.

Stichwahl um das Amt des Landrats

Stichwahl um das Amt des Landrats

Sebastian Arlt geht in die Stichwahl

In der bevorstehenden Stichwahl um das Amt des Landrats wird der gemeinsame Bewerber von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ennepe-Ruhr und der CDU Ennepe-Ruhr, ein erfahrener Verwaltungsprofi, gegen seinen SPD-Herausforderer antreten. Sebastian Arlt hat bereits jetzt ein beachtliches Ergebnis erzielen können.

Klare Ziele und Verwaltungserfahrung

„Jetzt müssen wir daher alles daransetzen, dass sich Sebastian Arlt auch in der Stichwahl durchsetzt. Er bringt Kompetenz, Erfahrung und Verantwortung mit, er wird als Anpacker den dringend nötigen frischen Wind in die politische Landschaft des Ennepe-Ruhr-Kreises bringen“, so Karen Haltaufderheide-Uebelgünn, Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ennepe-Ruhr-Kreis.

„Der Ennepe-Ruhr-Kreis kann mehr. Dafür stehen wir mit unserem Kandidaten. Sebastian Arlt hat bereits gezeigt, dass er und sein Programm der richtige Weg sind. Er arbeitet seit über 20 Jahren in verantwortlicher Position in der öffentlichen Verwaltung, als Kreisdirektor des Ennepe-Ruhr-Kreises kennt er sich in der Kreisverwaltung bestens aus. Er ist die richtige Wahl für den Kreis“, ergänzt der Vorsitzende der CDU Ennepe-Ruhr, Ulrich Oberste-Padtberg.

Sebastian Arlt ist ein Brückenbauer

Sebastian Arlt steht für eine bürgernahe, moderne Verwaltung, eine enge Zusammenarbeit von Kreis und Städte ist für ihn Voraussetzung. Ressourcenschonung und Klimaschutz müssen für ihn Teil jeder politischen Entscheidung sein. In Zeiten wachsender Polarisierung steht er für demokratische Werte, Respekt und Zusammenhalt ein.

Wir brauchen jemanden, der Brücken baut und den Dialog sucht. Unser Kandidat hat das Potenzial, gemeinsam mit uns Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln“, so Karen Haltaufderheide-Uebelgünn weiter.

Kandidat mit Herzblut für die Region

Ulrich Oberste-Padtberg betont die Wichtigkeit der Stichwahl für den Ennepe-Ruhr-Kreis: „Unser Kandidat bringt nicht nur die notwendige Erfahrung mit, sondern auch das Herzblut, um unsere Region stark, sozial und zukunftsfähig zu gestalten. Ich rufe noch einmal alle Wählerinnen und Wähler auf, am Wahltag zur Wahlurne zu gehen und bitte um Unterstützung für unseren Kandidaten.

Gemeinsam für einen starken, sozialen und zukunftsfähigen Ennepe-Ruhr-Kreis – am 28. September setzt sich der gemeinsame Kandidat Sebastian Arlt für eine positive Veränderung ein.