Ausbau Radverkehrsinfrastruktur

insbesondere für den Alltagsradverkehr

Sehr geehrter Herr Landrat Schade,

die Fraktionen Bündnis 90/DIE GRÜNEN und SPD im Kreistag bitten in der Sitzung des Kreisausschusses am 07.03.2016 um die Behandlung des folgenden Antrags:

Die Verwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises wird gebeten, den aktuellen Sachstand der bestehenden, der im Bau und Umsetzung befindlichen Radverkehrsanlagen (Radwege, Radfahrstreifen, Schutzstreifen u.ä.) sowie  weitere Planungen darzustellen. Zudem wird die Verwaltung gebeten, zu prüfen ob gemeinsam mit den Städten ein Konzept  entwickelt werden kann, um eine fahrradfreundliche Infrastruktur für den Alltagsradverkehr im EN-Kreis zu entwickeln, soweit möglich verknüpft mit regionalen Maßnahmen, z.B. des RVR.

Der Alltagsradverkehr, also die Fahrten mit dem Rad zur Arbeit, Ausbildungsstätte oder zum Einkaufen sind zielorientierte Fahrten und sollten schnell und sicher erfolgen können. Neben der direkten und sicheren Wegeführung gehören sichere Parkmöglichkeiten, regelmäßige Instandhaltung, Lademöglichkeiten für Elektroräder sowie weitere Serviceeinrichtungen, wie z.B. Reparaturmöglichkeiten, zur Basisinfrastruktur für Alltagsradler*innen.

Die Weiterentwicklung des alltagstauglichen Radwegenetzes sollte selbstverständlich nicht zu Lasten des Fußverkehrs erfolgen. Die Verwaltung wird außerdem gebeten die Mitgliedschaft in der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Kreise und Gemeinden“ (AGFS) zu prüfen und dem Ausschuss dann ggf. ein Beitrittskonzept vorzulegen.

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